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epon arbeitet bereits seit 1996 auf modernen 64-Bit AlphaServern, seit 2006 zusätzlich auf den neuen Integrity Servern (Itanium). Alle anderen uns bekannten Fahr- und Dienstplansysteme begnügen sich bis heute noch mit 32-Bit Rechnern. Für die meisten Anwendungen ist das auch ausreichend und der Gesamtpreis des Systems ist etwas geringer (oft aber nur bei den Anschaffungskosten).
Wenn es jedoch um umfangreiche Optimierungsaufgaben oder die Berechnung kompletter Statistiken für große Betriebe geht, dann kommen die älteren 32-Bit Systeme heute an ihre Grenzen.

So läuft beispielsweise die epon-Dienstoptimierung auf einem 64-Bit Itanium- oder Alpha-Server drei- bis viermal schneller ab, als das auf den leistungsfähigsten Servern möglich wäre, die auf Standard PCs basieren. Grund ist der verfügbare größere Adressraum, der es ermöglicht, Speicherplatz gegen Rechengeschwindigkeit einzutauschen.

Ein weiterer Vorteil der von uns verwendeten Server ist ihre Langlebigkeit. Unsere Kunden tauschen ihre Server erst nach durchschnittlich 6-8 Jahren durch neue Maschinen aus.

Nun hat sich Hewlett-Packard, der Hersteller dieser Rechner, entschlossen, keine neuen AlphaServer mehr zu produzieren (ihre Wartung ist aber selbstverständlich weiterhin sichergestellt). Aus Gründen der Kostenersparnis wurden sie von Integrity Servern auf Itanium-Basis abgelöst, welche ebenfalls über eine 64-Bit Architektur verfügen. epon und das für epon erforderliche Betriebssystem OpenVMS mit allen benötigten Softwarewerkzeugen sind bereits seit 2006 auf den Itanium Rechnern verfügbar. Die epon Portierung auf Itanium konnte problemlos in kurzer Zeit durchgeführt werden, da die Itanium-Systeme Quellcode-kompatibel zu den AlphaServern sind.

Das Preis/Leistungsverhältnis der Integrity Server ist demjenigen der AlphaServer inzwischen überlegen. Dies gilt insbesondere auch für die Wartungskosten. Daher kann eine frühere Ablösung der bisherigen bewährten Alpha-Systeme für die epon-Anwender durchaus sinnvoll sein.

epon-Weiterentwicklungen werden für beide Hardware-Plattformen durchgeführt. Bei ISIDATA laufen alle epon-Programme innerhalb eines gemischten Clusters sowohl auf Alpha als auch auf Itanium Rechnern. Sie greifen dabei parallel auf dieselben Datenbereiche zu, wobei die erforderliche Synchronisation architekturübergreifend hervorragend funktioniert.

Der Übergang auf die neue Itanium-Architektur ist noch reibungsloser verlaufen als beim Wechsel von VAX auf Alpha vor ca. 10 Jahren. Genau wie damals ist auch diesmal der Umstieg für unsere Kunden mit keinen Softwarekosten und keinem Zeitdruck behaftet. Solange es Kunden mit AlphaServern gibt, werden wir auch die Alpha-Version von epon weiter ausliefern. Um es noch einmal zu betonen: für die Programmentwickler gibt es von jedem Modul nur eine Version, die sowohl auf Alpha, als auch auf Itanium lauffähig ist, so daß auf unserer Seite während der Übergangsphase nur sehr geringe Mehrkosten entstanden sind.