StartseiteeponImpressum
Grundlagen
 
 

epon basiert auf dem ÖPNV-Datenmodell des Verbandes Deutscher Verkehrs­unter­nehmen (VDV). Dieses wurde um einige für einen unter­nehmensweiten Einsatz erfor­derliche Erweiterungen zur Datenversorgung von z.B. Dis­positionssystemen oder Leit­stellen ergänzt. Durch das ÖPNV-Datenmodell wird der Datenaustausch mit nach­ge­la­ger­ten oder gleichartigen Programmsystemen vieler Hersteller erheblich ver­einfacht.

epon ist modular in „Programmbausteinen“ aufgebaut. Für die unterschiedlichen Bearbeitungsschritte gibt es verschiedene Programmbausteine, z. B. Grunddatenverwaltung, Fahrt- und Umlaufplanung, Dienstbildung usw.

Alle Benutzereingaben werden auf Zuverlässigkeit und Plausibilität geprüft. Auch Querver­weise (Beziehungen zwischen Daten) werden sowohl innerhalb einer Datenmenge als auch bezüglich nachfolgender Programmbausteine vollständig überprüft. Es wird automatisch sichergestellt, dass nur konsistente Daten an die jeweils nächste Be­arbeitungsstufe weiter­gegeben werden können.

Es können während der Planung zu Testzwecken („Was wäre wenn“) oder zur Vorbereitung von Alternativen die Daten zunächst ohne Berücksichtigung aktueller Restriktionen einge­geben werden. Jederzeit kann binnen Sekunden eine Liste der Verstöße gegen Konsistenz­regeln erstellt werden. Dadurch kann z. B. eine Netzkante eingegeben werden, während die Daten der betroffenen Haltestellen (etwa GPS-Koordinaten) erst anschließend nachgepflegt werden.

epon ist eines der wenigen Systeme, für deren Betrieb eine Datenbank nicht zwingend er­forderlich ist. Viele Anwender, die eine Datenbank nicht aus anderen Gründen benöti­gen, verzichten daher aus Kostengründen auf deren Einsatz. Die Planungsdaten können jedoch auch in einer Oracle-Datenbank verwaltet werden und stehen dort für beliebige Auswertun­gen bzw. Datenübertragungen bereit. Auch für die Datenübergabe an das Personaldispositionssystem PERDIS wird die Datenbank benötigt.